Schnittvorlage


Schwibbogen

Doppel-Schwibbogen Engelspassion mit 13 musizierenden Engeln von Volker Arnold

Wenn im Herbst das Obst an den Bäumen reift und die Blätter bunt werden, ziehen die Vögel in wärmere Länder, die Natur bereitet sich auf den Winter vor und die Tage hier bei uns werden kürzer. Viele von uns sehnen sich dann nach Wärme, Licht und Geborgenheit. Damit beginnt die besinnlichste Zeit des Jahres und wir dekorieren unsere Räume gerne mit zusätzlichen Lichtern.

Für eine besonders schöne und heimelige Atmosphäre sorgen die Schwibbögen aus dem Erzgebirge.

Es gibt sie in unzähligen Varianten. Erste Schwibbögen wurden vermutlich bereits um 1740 aus Metall hergestellt. Bereits zu dieser Zeit waren die Erzvorkommen im Erzgebirge beinahe erschöpft und die Bergleute begannen sich nach anderen Erwerbsmöglichkeiten umzuschauen. Da Holz in ausreichender Menge zur Verfügung stand, versuchten die Bergleute die Motive aus dem Bergbau nachzugestalten. Aus der Feierabendbeschäftigung wurde schnell eine neue Erwerbsgrundlage.

 

 

Aus Holz wurden die Fensterlichter, die wohl einen Himmelsbogen symbolisieren, erst im Jahre 1935 hergestellt und erlangten erst in der Zeit danach ihren hohen Bekanntheitsgrad. Auch heute noch ist die Sehnsucht nach Licht in uns Menschen verankert und die vielfältigen von Kerzen beleuchteten Motive aus dem Erzgebirge geben uns Geborgenheit und Zuversicht in der dunklen und kalten Jahreszeit.

Die Vorlage besteht aus insgesamt drei hintereinander gestaffelten Bögen und 13 musizierenden Engel, von denen sieben fest im Bogen verankert sind, und sechs frei auf dem Bogen positionierbar sind. Es eignet sich 3 mm Sperrholz, welches auch mit spiralverzahnten Sägeblätter gut bearbeitet werden kann ...

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In FEINSCHNITT kreativ Ausgabe 1 finden Sie den kompletten Artikel weiteren Fotos und einem kompletten Vorlage des Schnittbogens.

 

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