Technik & Neues

 

Gesägt - Geschliffen
Feintuning für die Oberfläche

Die Zähne unserer Sägeblätter hinterlassen, wenn wir die richtige Auswahl treffen, schon recht gute Oberflächen. Soll es noch glatter werden oder sollen die in der Regel rechtwinkligen Schnitte für die Gestaltung von Reliefintarsien profiliert werden, kommen Schleifmittel zum Einsatz.

Die Anzahl der zur Verfügung stehenden Schleifpapiere geht weit über das Sortiment, das im Baumarkt angeboten wird, hinaus. Die zu bewältigende Aufgabe ist indes immer gleich: Feinste Holzfasern sollen aus dem Holz herausgelöst werden. Unebene und raue Oberflächen werden durch diesen Prozess geglättet oder geformt. Die Maserung des Holzes kommt dabei voll zur Geltung. Warum gibt es aber so viele unterschiedliche Schleifmittel auf dem Markt? Zum einen unterscheiden die Hersteller zwischen den unterschiedlichen Materialien, die geschliffen werden sollen. Edelstahl, Metall, Holz, Kunststoff und Lacke müssen mit unterschiedlichen Mitteln behandelt werden, um ein optimales Ergebnis zu erzielen. Je nach Anwendung wird weiter unterschieden zwischen verschiedenen „Formen“.

 

 

Einzelne Bögen, Bänder, Pads, zylindrische Körper, Scheiben, Mopps, Walzen und Schwämme, um nur einige zu nennen, erleichtern den Vorgang des Schleifens. Weiterhin wird zwischen dem Trocken- und dem Nassschliff unterschieden. Beschränken wir uns auf das Material Holz, das Medium, mit dem wir in der Regel arbeiten.

Um die Wirkungsweise eines Schleifmittels zu verstehen, betrachten wir seinen Aufbau. Schleifpapier besteht aus Siliziumcarbid- oder Aluminiumoxidkörnern unterschiedlicher Anzahl (Verteilung der Menge), Größe und Härte, die in ein Bindematerial eingegossen auf einer Trägeroberfläche wie Papier oder Leinen aufgebracht sind. Dabei unterscheiden die Hersteller zwischen dicht gestreuten, halboffen gestreuten und offen gestreuten Arten. Offen gestreute Schleifmittel haben zwischen den einzelnen Körnern mehr Spielraum, die den Schleifstaub besser aufnehmen. Das wichtigste Unterscheidungsmerkmal sind aber die Körnungen, wobei Körnung 60 ein sehr grobes Schleifbild (großes Korn) und Körnung 600 (kleines Korn) ein sehr feines Schleifbild ergibt ...

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In FEINSCHNITT kreativ Ausgabe 3 finden Sie den kompletten Artikel mit vielen weiteren hilfreichen Informationen und Tipps.

 

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