Reportage


Kathy Wise, Wildpferde

Aufwendige Intarsienarbeit auf 138 qm Wandfläche

Kathy Wise  schon als Kind konnte sie sich für die Tierwelt begeistern, ritzte und meißelte Tiere in Seife, später auch in Holz. Als Ihre Eltern von der Stadt aufs Land zogen, verliebte sie sich sofort in ihr neues Umfeld und intensivierte, gefördert durch ihre Mutter, die Arbeit mit Tierfiguren. Erst im Jahre 2004 begann Kathy Wise sich mit der Dekupiersäge zu beschäftigen. Diese Maschine prägte fortan ihre Arbeiten. Im Laufe der Jahre sind so tausende von Tier- und andere Motiven entstanden.

Ihre bislang umfangreichste und aufwendigste Arbeit ist das Projekt Wildpferde. Das Motiv ist 23 Meter lang und sechs Meter hoch. Insgesamt arbeitete die Künstlerin zehn Monate an diesem Mammutwerk. „Ich werde oft gefragt wie dieses außergewöhnliche Projekt entstanden ist. Für „Wildpferde“ musste ich neue Wege gehen, um es zu realisieren. Aufgrund der Komplexität habe ich das Muster auf einem Computer mit zwei großen Bildschirmen entworfen und anschließend zwei Exemplare ausgedruckt.

 

 

Eine Vorlage klebte ich auf die unterschiedlichen Hölzer, die andere hing zur Orientierung an meinem Board. Alle Pferdefiguren habe ich aus 25 bis 50 mm dicken Kirsche- und Pappelholzbrettern ausgesägt“, erzählt die Künstlerin. „Die Teile habe ich nach einer aufwendigen Planungszeit an einer Hegner Dekupiersäge ausgeschnitten und auf Stützplatten aus Sperrholz gelegt. Diese Stützplatten sind mit einer Stichsäge in Form der einzelnen Tiere ausgeschnitten worden und mit meinen Vorlagen belegt worden. Diese Träger wurden mit Metallplatten verschraubt“, ergänzt sie ...

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In FEINSCHNITT kreativ Ausgabe 1 finden Sie den kompletten Artikel mit vielen weiteren Fotos und einem Schnittbogen für ein Pony aus dieser Arbeit.

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