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Goldene Zeiten

In jedem größeren Supermarkt finden sich in der Vorweihnachtszeit goldartig anmutende Dekorationsgegenstände. In der Regel sind diese Dekostücke mit einer hauchdünnen Schicht Goldspray behandelt. Echtes Gold befindet sich indes nie in den Spraydosen. Oft blättert die dünne Schicht schon nach kurzer Zeit ab und lässt den anfänglichen Glanz verblassen. Um dies zu verhindern, kann man Dekorationsgegenstände auch mit 24 Karat Blattgold vergolden. Der Preis ist allerdings hoch für diese echte Veredelung. 25 Blätter in der Größe von 8 x 8 cm kosten ca. 60 Euro.

Nur der Fachmann kann dagegen das unechte Gold, eine Mischung aus Messing und Zink, von dem echten Edelmetall unterscheiden. Das sogenannte Schlagmetall ist günstiger – 25 Blättchen 16 x 16 cm kosten weniger als 3 Euro.

Das Schlagmetall ist in unterschiedlichen Ausführungen erhältlich. Mittelgold, Antikgold und grünes Gold sind nur drei Beispiele, um Gegenstände zu veredeln.

 

 

Mit Schlagmetall oder Blattgold veredelte Gegenstände lassen im Gegensatz zum besprühten Objekt die Maserung des Untergrundes durchscheinen. Durch die unregelmäßige Holzoberfläche entsteht der gewünschte antike Touch (Shabby-Style). Das besondere an dieser Art der Vergoldung ist, dass die einzelnen Blättchen überlappend auf das Objekt geklebt werden. Die Überstände werden abschließend einfach mit dem Pinsel weggebürstet. Aufgrund der geringen Dicke des Metalls sind die Übergänge nicht zu sehen.    

Grundsätzlich können Sie die hauchdünnen Blättchen auf fast jedes Material aufkleben. Selbst getrocknete Blätter, Pasta, Steine, Papier und Pappe lassen sich bestens mit dieser Methode veredeln ...

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In FEINSCHNITTkreativ Ausgabe 5 finden Sie den kompletten Artikel mit vielen weiteren Fotos.

 

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